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Ein Jahr son selva!




Jahr eins

Am 15. September letztes Jahr konnte ich endlich die Urkunde für den Kauf dieses Grundstücks unterschreiben. Wie die meisten von euch wissen, war dies ein Moment, auf den ich wahrscheinlich mein ganzes Leben gewartet habe. Land zu besitzen bedeutet für mich die Freiheit, (fast) alles anbauen zu dürfen, zu experimentieren, zu basteln, Freunde zu beherbergen, zu tanzen und zu singen, ohne dass es jemanden stören könnte.

Das letzte Jahr war eines meiner glücklichsten Jahre. Ich bin endlich da, wo ich hingehöre, wo ich mich frei entfalten kann. Und ich möchte jedem Einzelnen von euch danken, der mir geholfen hat, hierher zu kommen.

In den letzten 12 Monaten haben wir eine Menge erreicht. Wir können jetzt (noch etwas holprig) durch das Grundstück fahren, haben einen riesigen Wassertank aufgestellt, mit unserem syntropischen Lebensmittelwald begonnen, unseren Bauantrag für ein Haus eingereicht, eine Solaranlage installiert und vor kurzem eine Komposttoilette gebaut.


Im neusten Video auf YouTube kannst du sehen, wie das Grundstück nach einem Jahr aussieht:



Hitzewelle

In den letzten fünf Jahren habe ich viel Zeit auf dieser Insel verbracht, aber ich habe es immer geschafft, die Feriensaison zu meiden. Jetzt, wo wir über 60 neue Bäume und viele weitere Sträucher und Kräuter gepflanzt haben, wollte ich während der heissesten Monate hier bleiben, um sicherzustellen, dass sie auch alle überleben. Es war eine ziemliche Arbeit, da die frisch gepflanzten Bäume im Wald von Hand gegossen werden müssen. Auch die Kräuter zwischen unseren Obstbäumen brauchen Wassergaben mit der Gieskanne, weil der Wasserdruck nicht für die automatische Bewässerung aller Pflanzen ausreicht. Mittlerweile haben sich die Temperaturen abgekühlt, wir hatten die ersten Regenschauer, und die Pflanzen und ich geniessen den angenehm lauen Herbst.


Stilles Örtchen

Son Selva soll für Besucher offen sein, die mehr über Permakultur lernen wollen. Um Workshops und Gäste im Allgemeinen zu beherbergen, brauchen wir die nötigen Strukturen. Nun haben wir mit dem Bau der wichtigsten Einrichtung begonnen: der Toilette. Mit einer Komposttoilette wurde unser Land von einem experimentellen Gartenlabor in etwas Wohnliches verwandelt. Wir bauten unser kleines Plumpsklo gemeinsam mit den Teilnehmern des allerersten Workshops hier auf der Insel, und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es fehlen zwar noch Teile der Wände und ein Waschbecken, aber es erfüllt seinen Zweck. Als Nächstes stehen ein Tor für einen richtigen Eingang, eine Aussendusche und eine Aussenküche auf unserer To-do-Liste. Du kannst uns dabei helfen, unser Grundstück einzurichten, indem du uns mit einer Spende unterstützt! Ich bin gerade dabei, das Video über den Bau unserer Komposttoilette zu schneiden. Abonniere unseren YouTube-Kanal, um das Video nicht zu verpassen!

As always you can follow our progress on YouTube.

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Alle Fotos in diesem Post wurden von der tallentierten Marina Llopis mit ihrer Analogkamera gemacht.





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